Gleich nach Schulbeginn 2017 stand für die Abschlussklassen der Lauchheimer Hauptschüler eine Präventionsveranstaltung im Sportstudio „La-Vital“ in Lauchheim auf dem Stundenplan.

hatten Claus und Monika die Möglichkeit aus Ihrem (Sucht) Leben zu erzählen. Ein authentischer Erlebnisbericht hat allemal mehr Sinn als nur trockener Unterrichtsstoff, so die Direktorin der Schule, Frau Wittenbeck,
Claus eröffnete die Runde mit seiner eigenen Geschichte in die Sucht und dessen Befreiung daraus mit einer Verknüpfung von Informationen über Alkohol und Abhängigkeit allgemein. Bei den Zuhörern war es Mucks-Mäuschen-Still. Er klärte über Genusstrinken und Bedarfstrinken auf und stellte somit bei den Jugendlichen die Unterschiede klar. Entscheidend in diesem Stadium, das nicht der Geschmack des Getränkes im Vordergrund steht, sondern die damit erwünschte Wirkung eintritt. Und somit die Suche und Wiederherstellung nach diesem Gefühl die Abhängigkeit und Sucht auslöst!

„Alkohol ist unserer Gesellschaft zugehörig, aber es liegt in der Verantwortung des Einzelnen wie Er/Sie damit umgeht“. Nach einem etwas längerem Vortrag übergab er dann das Wort an Monika.

Monika konnte wiederum, da sie ortsansässig ist, ihre eigene Geschichte der Krankheit und Ihre Familiengeschichte sowie den Umgang und die Erfahrung im Ort wiedergeben. So dass letztendlich für die Schüler ein rundes und schlüssiges Bild entstand.

Als Merksatz konnten die Eleven sich folgendes hinter den Spiegel stecken: Alkohol macht vor keinem Alter, Geschlecht, sozialer Herkunft, Beruf, Hautfarbe, Religion oder Kulturkreis eine Ausnahme. Vor Alkohol sind alle gleich!Alkohol nimmt Jeden!

Die folgende Pause bei frischen Donats vom Sportstudio La-Vital kam allen recht.

Frisch gestärkt ging es daran, die mitgebrachten Rauschbrillen des Kreuzbundes zu testen. Zwei Brillen, die jeweils die Promillestärke von 0,8 und 1,5 visuell simulieren, durften beim Slalom durch die Hütchen getestet werden. Was zur allgemeinen Belustigung in der Gruppe führte. Fuß an Fuß auf der Linie gehen war hier für die Meisten nicht möglich, zu ungewohnt war der Blick durch die Brille und das störte den Gleichgewichtssinn! Auch das Bälle fangen mit der Brille wollte nur ganz Wenigen gelingen.

Zum Abschluss gab es eine allgemeine Diskussion mit Gesundheitsfragen wie Alkohol und Schwangerschaft, Alkohol als Nervengift und die sozialen Begleitumstände des Stoffes.

Es ist fest zu halten, dass die Zeit von 09:15 bis 11:15 wie im Flug verging und es einer der kurzweiligsten Schultage dieser Schüler war. Angestrebt ist bei einem positiven Feedback weitere solche Aufklärungen in Lauchheim durchzuführen und es als festen Baustein im Mosaik der schulischen Vorbereitung auf das Leben vorzunehmen.

C. Apfel

PS: Sollten andere Lehrkörper sich hier angesprochen fühlen, scheuen Sie sich nicht mit uns Kontakt auf zu nehmen. Auch Vereine welche sich der Jugendarbeit widmen haben Ihre Verantwortung. Wir vom Kreuzbund sind bereit Verantwortung zu übernehmen und Aufklärung zu leisten!

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